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Rechtzeitig durchgeführte Modernisierungen und Baumaßnahmen sparen nicht nur Geld und erhöhen die Wohnqualität, sie sichern auch einen langfristig stabilen Mehrwert der Immobilie.

Der Modernisierungs-Check


- Grafik: BHW/Lochner



Dach:
Wenn Regenwasser durch die Dachdeckung dringt, oder die Anschlussstellen an Fenstern und Schornstein nicht mehr dicht sind, kann dies zu gefährlichen Schäden am Dachstuhl, in der Wärmedämmung oder zu Schimmelbefall im Haus führen – mit schwerwiegenden Folgen.

Das ist Sache der Profis: „Durchgebogene oder verfärbte Balken geben Dachdeckern früh Aufschluss über Feuchtigkeitsschäden oder Konstruktionsfehler“, sagt BHW-Experte Matthias Schnabel. „Allein ein beschädigter Balken kann die Statik des gesamten Dachstuhls ins Wanken bringen.“

Das können Heimwerker: Dämmung zwischen oder unter Dachsparren erneuern.

Fassade: Wenn sich Risse bilden oder Feuchtigkeit ins Mauerwerk dringt, entstehen teure Folgeschäden. Durch rechtzeitige Instandsetzung sind diese vermeidbar, außerdem trägt eine intakte Fassade deutlich zur Wertsteigerung eines Hauses bei.

Das ist Sache der Profis: Professioneller Fassadenschutz beginnt mit einer genauen Analyse und Beseitigung eventueller Schadensursachen. Erst dann folgt ein fach- und materialgerechter Neuaufbau. Der Fachmann erstellt ein individuelles Dämmkonzept, sucht das passende Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) aus, beschichtet und gestaltet die Oberfläche.

Das können Heimwerker: Löcher füllen oder Fugen ausbessern – das schaffen Geübte selbst und sparen so bis zu 30 Prozent der Handwerker-Kosten. „Dennoch sollte auf eine Begutachtung durch den Profi nicht verzichtet werden“, rät Schnabel.

Heizung: In Millionen deutschen Kellern stehen veraltete Heizkessel. In der Regel ist ein Austausch die effizienteste Maßnahme, um Energiekosten einzusparen: Durch den Einsatz eines neuen Erdgas-Brennwertkessels können beispielsweise gegenüber einem alten Heizkessel bis zu 40 Prozent Energie eingespart werden!

Was können Hausbesitzer tun? Auf der Website www.kfw.de die Einsparungs-Möglichkeiten unter Eingabe der Wohnfläche sowie des Heizbedarfs des vergangenen Jahres berechnen und erfahren, wie sinnvoll eine Sanierung ist.

Das ist Sache der Profis: Eine professionelle Energieberatung ist der nächste Schritt. Die Modernisierung alter Heizungen oder der Einbau eines neuen Heizungssystems sind unbedingt Sache des Fachmanns.

Förderung und Finanzierung
„Die Modernisierung oder Reparatur der eigenen Immobilie lässt sich hervorragend mit einem beizeiten angesparten Bausparvertrag finanzieren“, sagt Matthias Schnabel. „Eine kluge Kalkulation nutzt darüber hinaus die Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und andere Fördermittel.“ Die KfW unterstützt energiesparende Umbauten mit günstigen Krediten. Beispiel Öko-Plus: Bei einer Tilgung über zehn Jahre und einer Modernisierungs-Summe von 20.000 Euro liegt die Kostenersparnis bei 2.600 Euro im Vergleich zu einer Standardfinanzierung – 13 Prozent gespart! Und auch steuerlich können Modernisierer sparen: Denn von Handwerkerkosten sind bis zu einer Rechnungshöhe von 3.000 Euro 20 Prozent – also bis zu 600 Euro – von der Steuer absetzbar.

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